Der passende Basketballschuh

Basketballschuhe

Ihr kennt die Frage alle: Welche Basketballschuhe passen zu mir?

Jeder von euch, der regelmäßig Basketball spielt, hat sich schon mal gefragt welche Trend Basketballschuhe wohl die besten sind. Auf dem Markt gibt es mittlerweile so viele verschiedene Modelle und Marken, dass man sie alle nicht aufzählen kann. Diese unterscheiden sich nicht nur im Material, der Verarbeitung, der Dämpfung oder Passform eines Schuhs, auch im Preis gibt es extreme Unterschiede. Beispielsweise bekommt man bei Amazon Basketballschuhe von der Marke AND1 schon ab ca. 23 € und beim Afew Store oder im stationären Handel (z. B. real) schon ab ca. 40 €. Auf der anderen Seite gibt es auch spezielle Modelle die preislich bei 300 € liegen können. Extrem seltene und limitierte Editionen finden sich teilweise bei eBay für 1.000 €. Ihr merkt’s, nach oben gibt es fast keine Grenze und dabei heißt es nicht immer, dass teure Basketballschuhe immer die qualitativ hochwertigsten Schuhe sind.

Wenn ihr einen Trend Basketballschuh mit einer guten Qualität haben wollte, solltet ihr einen Basketballschuh ab ca. 90 € suchen. Die meisten Schuhe, die unterhalb dieser Grenze liegen können bei einer schon kurzen regelmäßigen Benutzung nachgeben.

Warum benötige ich Basketballschuhe?

Die richtige Passform ist entscheidend.

Bei Basketballschuhen gibt es drei unterschiedliche Schuhformen, die für verschiedene Spielertypen geeignet sind. Aus den früheren Zeiten kennt man die hohen und längeren Basketballschuhe, die schon damals das Sprunggelenk eines Spielers gut stabilisiert haben. Später gab es den Basketballschuh auch etwas flacher und heute existieren neben den hohen und flachen, auch extrem flache und leichte Basketballschuhe wie z.B. die Kobe’s. Im Allgemeinen spricht man in diesem Fall von High-, Mid-, oder Low-Cut-Basketballschuhen. Alle drei Schuhformen sind für unterschiedlich Anforderungen beim Basketball konzipiert worden.

Hohe Basketballschuhe/ High-Cut

hyperdunk2012_detailheader_empfehlungDiese Schuhform eignet sich besonders gut für Spieler, die auf den Centerpositionen spielen und viel unterm Korb arbeiten. Neben der meistens stärkeren und größeren Körperform des Spielers, herrscht unterm Korb immer Druck und die Gefahr ist etwas größer nach einem Sprung auf einem gegnerischen Fuß zu landen und umzuknicken. Zudem gibt es auch Spieler, deren Bänder, Muskeln oder Sehnen am Fuß etwas empfindlicher sind und leichter nachgeben können. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass das Sprunggelenk optimal geschützt und gestützt wird. Dies wird am besten durch hohe Basketballschuhe erreicht. Gute Beispiele hierfür sind die Modelle von LeBron, Hyperdunk, Jordan, D-Rose oder Under Amour. Den großen Vorteil könnt ihr wahrscheinlich schon selbst erschießen, diese Schuhform schützt den Fuß am besten. Jeder, der einen hohen Schuh schon mal angehabt hat, wird feststellen, dass man durch das zusätzliche Material, etwas langsamer von der Stelle kommt und der eigene Antrieb etwas verlangsamt wird, da der Fuß in der Bewegung meistens mehr Material in Bewegung setzen muss.

Mittel-Hohe Basketballschuhe/ Mid-Cut

kyrieDer mittel-hohe Basketballschuh ist eine Mischung aus dem hohen und dem flachen Basketballschuh. Hier ist es sehr schwer zu sagen, welcher Schuh der Beste ist und welches dieser Modelle zu welcher Spielerposition passt. Die Idee hinter dieser Form ist es, Spieler abzuholen, die eine gute Sicherheit erwarten, aber gleichzeitig einen schnellen Antrieb wollen. Die meisten Mid-Cut Basketballschuhe sind nur Varianten von höheren oder flacheren Schuhen wie z.B. LeBrons. Obwohl dieser Schuh etwas flacher ist, bleibt er weiterhin träge. Bessere Modelle finden sich dagegen von Kyrie Irving, K1X, AND1 oder Kevin Durant. Hier ist es ratsam, dass ihr euch selbst vergewissert und testet ob dieser Schuh zu euch passt und ob ihr mit der Schuhform zu Recht kommt.

Flache Basketballschuhe/ Low-Cut

nike_kobe8_headerSeit kurzer Zeit sind die flachen Basketballschuhe total in Mode. Hier sind besonders die Modelle von Kobe, Chris Paul, Varianten von Adidas Crazylight oder LeBron und seit einigen Wochen auch das neue Modell von Kevin Durant ziemlich beliebt. Die neuen Technologien ermöglichen es dieser Schuhform sich, die man sonst von Läufern kennt, auch beim Basketball zu präsentieren. Solche Basketballschuhe benötigen weniger Material und sind daher meistens auch viel leichter und nur an der Ferse besser gestützt. Dadurch kann ein Spieler in der Bewegung dynamischer und flexibler reagieren. Jeder, der schon mal so einen Schuh angehabt hat, möchte ihn am besten in einem Spiel oder beim Training nicht mehr ausziehen und dies ist genau die Gefahr. Diese Form eignet sich eher in der Regel für kleinere, leichte und dynamische Spieler, die weniger Gewicht und damit weniger Belastung auf ihre Sprunggelenke ausüben. Häufiger sieht man deshalb diesen Schuh bei Aufbau- oder  Flügelspielern. Leider gibt es auch genug Spieler, die etwas kräftiger und größer sind, die ebenfalls genau diese Schuhform tragen. Dadurch kommt es häufiger dazu, dass sich diese Spieler auf Grund eines falschen Schuhes verletzen.

Welche Marken stellen Basketballschuhe her?

Die großen Sportmarken wie Adidas, Nike, Jordan oder Reebock haben schon seit Jahrzehnt verschiedene Basketballschuhe regelmäßig auf den Markt gebracht. Wobei Reebock etwas mehr von Nike, Adidas und anderen Marken verdrängt wurde. Mit dem Hype um die Streetballer von AND1 vor ca. 10-15 Jahren, gab es auch die ersten Schuhmodelle von AND1. Einen der bekanntesten AND1 Schuhe trug Vince Carter beim gewonnen Dunking Contest im Jahr 2000, den AND1 Taichi. Wie viele von euch erinnern sich danach noch an die vielen durchlöcherten und am Asphalt abgeschürft AND1 Schuhe?

Etwas später gab es auch die ersten Modelle von K1X.

Wenn man sich die heutigen Marken anschaut, wird man fast alle Marken von Früher ebenfalls finden. Allerdings wird der Markt mehr von Nike, Adidas und Jordan dominiert. Nike glänzt seit Jahren mit der Modellreihe von NBA-Superstar Kobe Bryant, etwas später auch mit den Modellen von Lebron James und Kevin Durant und heute zusätzlich mit dem Modell von Kyrie Irving oder auch ohne Superstars mit dem Hyperdunk, Hyperfuse oder Lunar HyperquicknessAdidas bringt ebenfalls mit NBA-Superstars Derrick Rose, John Wall oder Dwayne Howard je ein eigenes Modell auf den Markt. D Rose ist dabei das wohl stärkste und bekannteste Modell der Basketballschuhe von Adidas. Nebenbei gibt es zusätzlich gute und bekannte Modelle wie Crazy Light, Adizero oder CrazyquickJordan hat dagegen Modellreihen von Superstars wie Carmelo Anthony, Chris Paul oder dem Markennamensgeber Michael Jordan. Hier sind vor allem die Modelle von Air Jordan, Superfly oder Flight Time bekannt.

Neu auf dem Markt sind Basketballschuhe von Under Armour, die mit dem NBA-Star Stephen Curry vertreten wird. Von dieser Marke gibt es aktuell drei unterschiedliche Modelle: Curry 1, UA Micro G Torch und UA Jet.

Under Armour ist noch zu frisch um es genau bewerten zu können. Nike versucht bei allen Schuhmodellen eher auf eine gute Dämpfung Wert zu legen. Dies merkt man meistens an den dickeren Schuhsohlen, die dabei die Sprunggelenke schonen sollen. Adidas dagegen hat in den meisten Fällen eine flachere Sohlen, dafür aber einen höheren Schuh, der das Fußgelenk besser stützt. Und Jordan versucht eine Mischung aus beiden Richtungen zu schaffen, deshalb wirken einige Jordan Modelle ziemlich massiv.

Fazit

Eine gute Dämpfung bekommt ihr bei Nike. Adidas stabilisiert allerdings das Sprunggelenk etwas besser. Deshalb solltet ihr beim Kauf eines Basketballschuhes, welcher aktuell im Trend liegt, selbst einschätzen was euch wichtiger ist. Bei den Spielpositionen sollte ein kleinerer und leichter Spieler die Low-Cut-Variante wählen und ein kräftiger und massiver Spieler die High-Cut-Variante aussuchen. Eine Hilfestellung findet ihr hier: Trend Basketballschuhe im Vergleich.

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